Systemische Aufstellung heißt u.a.

  • ein System sichtbar machen,
  • Ordnung in das System bringen
  • klären.


„System“ lt. Wahrig, deutsches Wörterbuch:

  • in sich geschlossenes, geordnetes, gegliedertes Ganzes;
  • Gesamtheit, Gefüge von Teilen, die voneinander abhängig sind;
  • ineinandergreifen oder zusammenwirken;

„Aufstellung“ hier: sichtbar machen

Der Ursprung der Systemischen Aufstellungsarbeit liegt wohl in der Arbeit von
Virginia Satir. Sie nannte ihre Arbeit „Familienskulptur“ oder „Technik der simulierten Familie“.
Bis zu deren spontanen Entwicklung 1962 hatte Virginia Satir mit Familien gearbeitet.

Eines Tages erschien die Familie mit der sie arbeiten wollte, nicht vollständig.
Um trotzdem die Stunde zu nutzen, ließ sie die fehlenden Mitglieder durch Stühle darstellen.
In der weiteren Entwicklung hatten die zur Familie zugehörigen Personen sich selbst in
typischen Situationen darzustellen, wobei sie die Regie abwechselnd einem Familienmitglied übergab.

Kam ein Angehöriger nicht zur Sitzung, so übernahm eine nicht zum System gehörige Person
z.B. ein Assistent die Rolle. Dabei konnte sie beobachten,

„...dass es wahrscheinlich war, wenn ich Menschen in bestimmte Haltungen steckte,
dass sie die Gefühle, die zu der Haltung passten, auch tatsächlich erlebten.“